Kategorie: News

25 Jahre Augsburger Jungs

Im heutigen Beitrag übergeben wir das Wort den Augsburger Jungs, die von ihrem 25. Jubiläum berichten. Wir laden jeden weiteren Fanclub sowie jede Gruppe der Ulrich-Biesinger-Tribüne dazu ein, sich bei uns zu melden, um ein paar Worte über euch, eure Aktivitäten oder euren Werdegang mit der FCA-Familie zu teilen. Abschließend ein großer Dank an die Augsburger Jungs für die Pionierarbeit und die letzten 25 Jahre. 25 Jahre Augsburger Jungs Im Jahr 2000, nachdem der FCA das erste Mal in der Vereinsgeschichte in die Viertklassigkeit abgestiegen war, gründeten sich die Augsburger Jungs. Zunächst als loser Zusammenschluss von Personen, die den Verein teilweise bereits seit den 1970er-Jahren begleiteten oder ihre Liebe zum FCA neu aufleben lassen wollten. Die Größe der Gruppe steigerte sich rasch auf ca. 50 Personen – mit dem Ziel, weiterhin einen Bus zu jedem Spiel zusammen zu bekommen. Die Mitgliederzahl ist auch heute nicht wesentlich höher. Die Augsburger Jungs sind der älteste existente Fanclub des FCA und verstehen sich aus ihrer Entstehung und Geschichte heraus als gesellschaftlichen Querschnitt. Aus den unterschiedlichen Hintergründen der Mitglieder hat sich eine Identität entwickelt, in deren Mittelpunkt das Miteinander, der Respekt voreinander und die Ablehnung jeglicher Form von Diskriminierung und Ausgrenzung stehen. Die Augsburger Jungs verstehen sich als Gemeinschaft von FCA-Fans, die sich über die Verbundenheit zu unserem Verein hinaus, in ganz unterschiedlichen Bereichen engagieren. Die Pflege der Tradition und Geschichte unseres Vereins steht dabei im Vordergrund. Zusammen mit vielen Gästen aus den unterschiedlichen Jahrzehnten wurde am 19.07.2025 in der Rosenau das 25jährige Jubiläum gefeiert. Neben verschiedenen Bands und einem eigens für diesen Anlass gebrauten AJ-Festbiers, gab es auch eine Ausstellung mit vielen Originalexponaten, Texten, Bildern und Videos über die Fangeschichte und Entwicklung unseres Vereins von den 1970ern bis heute zu sehen. „Wir sind alle Augsburger Jungs!“ steht für uns auch weiterhin für den Zusammenhalt untereinander, unser Engagement für unseren Verein und unsere Werte. Das Konzept der Ausstellung „UNSER GANZES LEBEN – die FCA-Fanszene ab den 70ern“ soll schwerpunktbezogen weiter ausgebaut werden.

Spürbares aus der Vereinsarbeit – Einlaufmusik

Im Vorlauf der Saison 2025/2026 – bzw. wenige Wochen vor dem 1. Heimspieltag – wurden einzelne Personen aus dem Kreis des UBT e.V. von der Geschäftsstelle darüber informiert, dass es eine Neuerung zum Einlaufen der Mannschaften geben soll. Soweit so gut, es freut uns immer, wenn sich Personen um die Weiterentwicklung oder die Verbesserung der Abläufe im Stadion bemühen. Nach einer Vorstellung des Entstehungsprozesses und einer Hörprobe wurde offenbart, dass das ganze Vorhaben bereits zum nächsten Heimspiel umgesetzt werden soll. Mitarbeit, Mitbestimmung oder eine transparente Kommunikation – Fehlanzeige. Auch die für die Stadionmusik eigens geschaffene gemeinsame Arbeitsgruppe von UBT e.V. und Geschäftsstelle wurde über das Vorgehen weder informiert, noch in den Entstehungsprozess involviert. Der Hinweis, dass unser Ritual bestehend aus Schalparade, “Wir stehen treu zu unserem Team” und dem anschließenden Schalwedeln zum “Es lebe hoch der FCA” durch diese Neuerung wegfällt, stieß auf Verwunderung und wurde mit dem Angebot, es auf einen vorgezogenen Zeitslot zu verlegen, quittiert. Unser Ritual wurde mit der 111-Jahreschoreo eingeführt und hat gerade in den letzten Jahren an Fahrt aufgenommen, sodass sich inzwischen auch die Stadionbereiche außerhalb der UBT daran beteiligen. Ein Ritual also, das für Identifikation, Tradition und Emotionen der Fans steht. Es ist vor allem auch wichtig, da der restliche Ablauf vor dem Spiel und unsere “neue” Hymne “Rot Grün Weiß” für wenig Anknüpfungspunkte oder verbindende Elemente sorgen.  An dieser Stelle verweisen wir gerne auf die Besonderheit des “Es Lebe hoch der FCA”, das von den Dino Laval Singers im Jahre 1974 veröffentlicht wurde. Ursprung dessen war die Rückkehr von Helmut Haller 1973 von Juventus Turin nach Augsburg. Die Saison 1973/74 war für sehr lange Zeit die erfolgreichste Saison des FCA, der damals nur knapp den Aufstieg in die Bundesliga verpasste. Für viele FCA’ler hat sich die Stimmung dieser Zeit, in der Hemad vor ausverkauftem Rosenaustadion spielte, durch dieses Lied erhalten. Weiterhin wurde es seitdem, wenn auch nicht immer zu den gleichen Momenten – vor oder nach dem Spiel – im Stadion gespielt. Folglich steht das „Hallerluja“ auch heute – drei Zweitliga- und einen Bundesligaaufstieg später – wie kein anderes Lied für die Historie unseres FCA.   Neben dem intransparenten Ablauf des ganzen Vorhabens überzeugte uns die neue Einlaufmusik auch inhaltlich wenig, wobei hier Geschmäcker sicherlich verschieden sind und sein dürfen. Wir sind nicht der Nabel der Welt, haben aber sicherlich ein gutes Gespür für die Gefühlslage der FCA-Fans. Da wir es aber nicht nur bei unserem Gespür belassen wollten, sind wir anschließend in den Diskurs mit unseren Mitgliedern, verschiedenen Gruppen und Einzelpersonen auf der UBT, aber auch dem Rest des Stadions gegangen und haben uns gemeinsam anschließend gegenüber der Geschäftsstelle entsprechend klar positioniert. Konkret haben sich hier bspw. innerhalb des UBT e.V. 400 Mitglieder an einer internen Umfrage am 17.09.2025 beteiligt, mit dem Ergebnis, dass 92 % der Mitglieder ein Gespräch mit dem FCA forcierten und falls dieses Einwirken nicht erfolgreich verlaufen sollte, sprachen sich weitere 83 % dafür aus, das Thema in eine öffentliche Diskussion zu überführen. Abschließend soll gesagt sein, dass wir natürlich nicht wollen, dass unsere Mannschaft darunter leidet, aber in unseren Augen emotionalisiert eine singende Tribüne bzw. das ganze Stadion mehr als Filmmusik aus den Lautsprechern. Das allgemeine Empfinden ordnete die neue Einlaufmusik vielmehr als einmalige Aktion zur Präsentation des Römertrikots sowie des Spielertunnels zum Heimspiel gegen die Bayern ein – wobei bereits hier Stille im Stadion herrschte, die nur durch kritische Pfiffe unterbrochen wurde. Die Rückkehr zu unserem traditionellen Ritual erfolgte umgehend zum nächsten Heimspiel, wobei die neue “Einlaufmusik” nach wie vor kurz vor sowie während der Mannschaftsaufstellung im Hintergrund abgespielt wird.

Rückblick auf die Jahreshauptversammlung des Ulrich-Biesinger-Tribüne e.V.

Am vergangenen Dienstag fand im Zeughaus Augsburg die jährliche Mitgliederversammlung des Ulrich-Biesinger-Tribüne e.V. statt. Nach einer herzlichen Begrüßung durch die Vorstandschaft blickten die Anwesenden gemeinsam auf ein ereignisreiches Vereinsjahr zurück. Neben den traditionellen, vom UBT e.V. organisierten Auswärtsreisen – Buskonvoi und Sonderzug – standen in diesem Jahr vor allem strukturelle Veränderungen im erweiterten Vorstand, die Zusammenarbeit mit der FCA-Geschäftsstelle in der Arbeitsgruppe Stadionerlebnis (https://www.fcaugsburg.de/page/ag-stadionerlebnis-594) sowie eine kritische, aber sehr konstruktive Diskussion zum Thema Mitgliedergewinnung im Mittelpunkt. Der Grundtenor des Abends lässt sich treffend mit dem Satz zusammenfassen: „Wir tun viel Gutes – wir sollten noch stärker darüber sprechen, um neue Mitglieder für unsere Sache zu begeistern.“ In diesem Sinne möchten wir alle Interessierten herzlich einladen, sich aktiv ins Vereinsleben einzubringen. Besonders im Bereich der Sichtbarkeit – etwa durch einen regelmäßigen Infostand im Schwabenstadion – freuen wir uns über Unterstützung, auch um eine Anlaufstelle für Fragen und Gespräche rund um den Verein am Spieltag anzubieten. Dort soll gezeigt werden, was wir gemeinsam bereits erreicht haben, was uns aktuell beschäftigt und wie viel wir noch bewegen können. Wer Lust hat, sich zu engagieren, kann sich jederzeit unter vorstand@ubt-augsburg.de melden. Ein besonderer Moment der diesjährigen Versammlung war der letzte Bericht unseres karitativen Flügels, der „Schwabenhilfe“. Diese hat sich im Laufe des Jahres zu einem eigenständigen Verein entwickelt, der bereits gegründet ist und künftig unabhängig vom UBT e.V. agieren wird. Auch wenn sich die aktiven Personenkreise beider Vereine stark überschneiden, ermöglicht dieser Schritt dem UBT e.V., sich wieder verstärkt auf seine Kernaufgabe zu konzentrieren: die Tribüne und das Geschehen rund um unseren FCA.Zum Abschluss wurde der aktuelle Stand des Tribünen-Selbstverständnisses vorgestellt. Die Ergebnisse aus der Zusammenarbeit mit über 1.500 Teilnehmenden befinden sich nun in der finalen Ausarbeitung und werden bald im Stadion und auf unserer Website öffentlich präsentiert.

Rückblick: Erstes Ulrich-Biesinger-Tribünenfest

Was vor einiger Zeit als kleiner Funken einer Idee aufloderte, wurde nach dem Heimspiel am 20.09.2025 zur Realität: ein Fest für alle Tribünengängerinnen und Tribünengänger sowie FCA-Fans im Schwabenstadion – im Herzen des Schwabenstadions, in Eigenregie des UBT e.V. organisiert. Der Stress in der Vorbereitung und das Chaos im Aufbauteam, das Biergarten, Essens- und Getränkestände mitten im laufenden Stadionbetrieb errichten musste, konnten dem Team zunächst einiges abverlangen – doch nach einer kurzen Eingewöhnungsphase war allen Bedenken getrotzt und für das leibliche Wohl gesorgt. Gestärkt ging es weiter: zum Dosenwurfstand der Rot-Grün-Weißen Hilfe oder zum Luftballon-Spickern bei der Gruppe Fuggerstadt. Im Biergarten sowie neben und vor der Bühne ließen sich bei musikalischen Vinyl-Klängen auch einige Programmpunkte genießen: ein Ausschnitt aus der Ausstellung „25 Jahre Augsburger Jungs“, ein Update zum Projekt „Tribünenselbstverständnis“ sowie eine Gesprächsrunde mit unserem Europahelden Halil Altintop und Kapitän Jeffrey Gouweleeuw. Wer danach das Glück hatte, bei der Tombola abzuräumen oder sich in den Technobunker M-Block tanzte, konnte den Abend glücklich ausklingen lassen – bei feinsten Beats, rot-grün-weißen Wimpelketten, Fahnen und Lichtern rund um das Festgelände. Auch wenn nicht alles reibungslos funktionierte und sich an mancher Stelle noch Verbesserungspotenzial zeigte, war das erste Ulrich-Biesinger-Tribünenfest in unseren Augen ein gelungener, freudiger Auftakt – und hoffentlich der Beginn einer neuen Tradition im Herzen unseres Schwabenstadions. Die Planungen für das nächste Jahr laufen bereits. Sie sollen vor allem eines: reibungslosere Abläufe ermöglichen und noch mehr Partizipationsmöglichkeiten für alle UBT e.V.-Mitglieder schaffen. Zum Abschluss ein großes Danke an alle, die den Abend mit uns genossen haben und im Speziellen an die zahlreichen Helfer und Helferinnen! Bilder vom ersten Ulrich-Biesinger-Tribünenfest

Erstes Ulrich Biesinger Tribünenfest

Unmittelbar nach dem nächsten Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 steigt das erste offizielle Ulrich Biesinger Tribünenfest. Neben Essens- und Getränkeständen sowie Musik wird es ein vielseitiges und ansprechendes Bühnenprogramm geboten.