Kategorie: News

Spendensammlung AG Stadiongestaltung

Servus FCA-Fans,die Unter-AG Stadiongestaltung, der gemeinsam vom Ulrich-Biesinger-Tribüne e.V. und dem FC Augsburg ins Leben gerufenen Arbeitsgruppe Stadionerlebnis braucht eure Hilfe! Nachdem in der letzten Sommerpause die Betonwände im Stadionumlauf Rot-Grün-Weiß grundiert wurden, ist diese Sommerpause der nächste Schritt dran: Jede Wand soll ein detailliertes Motiv mit Bezug zu Stadt und Verein erhalten. Dafür sind wir auf eure Hilfe angewiesen: Spendet beim letzten Heimspiel gegen Stuttgart euer Becherpfand hinter der Ulrich-Biesinger-Tribüne oder helft uns über den unten stehenden Paypal-Link: Paypal-Spendenlink: hier klickenKonto: vorstand@ubt-augsburg.deVerwendungszweck: Spende StadiongestaltungWichtig: “Für Freunde und Familie” auswählen!Die Spende ist natürlich auch als Überweisung auf das nachfolgende Konto möglich. Kontoinhaber: Ulrich-Biesinger-Tribüne e.V.IBAN: DE94 7205 0000 0251 9148 67Verwendungszweck: Spende Stadiongestaltung Danke für eure Mithilfe!AG Stadiongestaltung AG Stadiongestaltung – Spendenaufruf from Ulrich Biesinger Tribüne e.V. on Vimeo.

Fanmarsch beim Heimspiel gegen Stuttgart

Im Jahr 2008 riefen FCA-Fans dazu auf, sich vor dem letzten Heimspiel gegen Carl-Zeiss Jena am Rathausplatz zu treffen und anschließend in die Rosenau zu laufen. Gemeinsam wollten sich die Fans auf das entscheidende Spiel um den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga einstimmen, mit Erfolg. Was vor 16 Jahren mit diesem ersten Fanmarsch begann, ist mittlerweile zu einer festen Größe und einem jährlichen Höhepunkt für viele Fans geworden. Auch dieses Jahr werden wieder zahlreiche FCA-Fans beim letzten Heimspiel der Saison gegen Stuttgart um 16 Uhr vom Herkulesbrunnen aus zum Schwabenstadion marschieren. Mit großem Unverständnis haben wir den offenen Brief der Polizei Schwaben zur Kenntnis genommen. Haltlose Vorwürfe, Übertreibungen und eine pauschale Kriminalisierung von FCA-Fans tragen nicht zu einer positiven Grundstimmung bei, die sich alle Beteiligten wünschen. Für Irritation sorgt ebenfalls, dass die Polizei das Spiel und den Marsch in einer Größenordnung begleiten will, die es in Augsburg noch nicht oft zu sehen gab. Auf eine deeskalative Einsatzstrategie lässt dies nicht schließen. Verwunderlich ist dies insbesondere, da die Märsche mit teilweise mehreren Tausend Teilnehmenden über all die Jahre stets ohne größere Zwischenfälle abliefen. Durch die von uns viel gepriesene Selbstverwaltung der Kurve etablierte sich über die Jahre das Selbstverständnis, die eigene Stadt sauber zu hinterlassen. Die typischen Spuren einer jeden Großveranstaltung – wie Vermüllung oder zerbrochene Glasflaschen – begleiten den Fanmarsch in einem kaum mehr nennenswerten Ausmaß. Selbiges gilt für die Beeinträchtigung des Stadtverkehrs. So wird seit Jahren die Route des Fanmarsches proaktiv veröffentlicht, um einerseits FCA-Fans zu informieren, zeitgleich aber auch der Stadt Planungssicherheit z.B. in der Taktung von Straßenbahnen oder dem Leiten des Verkehrsflusses zu gewährleisten. Eines ist klar – trotz konstruierter Horrorszenarien, Polizeigroßaufgeboten und fragwürdiger Briefe werden auch dieses Jahr zahlreiche FCA-Fans den Fanmarsch freudig zelebrieren. Wir sehen uns beim Fanmarsch und im Stadion! Auf Augsburg! 1907-Oberallgäu Allgovia Augusta Augsburger Jungs Augsburger Platzhirsche Augsburg Loyal Augsburg Ost Augsburger Homeboy’z Augusta München Augusta Unida Bella Augusta Blockbrigade Burning Nuts Concordia Augsburg Dissidents Fanfahrtsupporter FCA Maniacs Freie Augsburger Gruppe Fuggerstadt Herzkönig Jubelperser Lechgermanen Lechpiraten Lechpower Lechwieskickers Legio Augusta LL Boys Mindeltal Nordschwaben Rosenaupiraten Rot-Grün-Weiße Hilfe e.V. Schwaben United Spickel Rot-Grün-Weiß e.V. Textilviertel Ulrich-Biesinger-Tribüne e.V. Wertach Bros. West Of

UBT e.V. zu aktuellen Geschehnissen

Wir haben die Bundesligapause genutzt, um im erweiterten Vorstand des Ulrich-Biesinger-Tribüne e.V. Geschehnisse der letzten Wochen und Monate zu diskutieren und aufzuarbeiten. Eigenverantwortung für Stadt und Verein Auf der Rückfahrt des Auswärtsspiels in Darmstadt kam es in einem Regionalzug, der von mehreren Hundert FCA-Fans genutzt wurde, zu Beschädigungen. Nach unserem Kenntnisstand kam es zwar – anders als medial berichtet – nicht zu Bedrohungen oder anderweitigen Komplikationen zwischen FCA-Fans und Zugpersonal/Normalreisenden. Dies ändert jedoch nichts am desolaten Bild, das im Nachgang an den Auswärtssieg am Böllenfalltor entstand. So kam es zu erheblichen Zerstörungen in einem der genutzten Züge. Sinnbefreites Zerschlagen von Fensterscheiben und Türen wird dem Selbstverständnis unserer Tribüne nicht gerecht. Jeder Einzelne auf unserer Tribüne repräsentiert – auch auf Auswärtsspielen – unsere Stadt und unseren Verein, weswegen wir derartig destruktives Verhalten kritisieren und an die Eigenverantwortung jedes Einzelnen appellieren. Darum haben wir bereits unmittelbar nach dem Auswärtsspiel in Darmstadt angefangen, dies intern aufzuarbeiten. Pauschalisierende Aburteilungen gesamter Personengruppen können wir aber ebenso wenig gut heißen. Wir wissen bestens über vorhandene und funktionierende Mechanismen unserer Tribüne Bescheid. Eine dialogische Aufarbeitung der Zerstörungen findet auf unserer Tribüne statt. Nicht alle Prozesse sind stets von außen ersichtlich und dies müssen sie auch nicht sein – wichtig ist, dass sie funktionieren. Polizeipräsenz deutlich gestiegen Neben Fehlverhalten von FCA-Fans beschäftigt uns seit längerem das sich immer weiter zuspitzende Spannungsverhältnis zwischen Fans und Polizei. Hierbei steht für uns nicht die Schuldfrage, sondern vielmehr Lösungen im Fokus. Bereits seit längerem lässt sich eine große Unzufriedenheit bei Teilen der Ulrich-Biesinger-Tribüne feststellen, die mit einem deutlich getrübten Erlebnis Heimspiel einhergeht. Jeder Fan wünscht sich einen entspannten Heimspieltag. Dieser ist jedoch seit etwa einem Jahr von einer massiven Polizeipräsenz geprägt. Sowohl an Treffpunkten von FCA-Fans im Stadtgebiet als auch vor allem im Bereich der Ulrich-Biesinger-Tribüne selbst. Gerade dieser Bereich galt im Einvernehmen aller beteiligten Parteien, also den FCA-Verantwortlichen, den Fans und auch der Polizei, als selbstverwaltet. Der „Augsburgerweg“ zeichnete sich durch eine geringe Polizeipräsenz im Stadion, insbesondere im Bereich der UBT aus. Die Augsburger Polizeiführung wich mit Beginn dieser Saison hiervon ab und begründet dies ihrerseits mit einer vermehrten Anzahl an Vorkommnissen. Auch wir nehmen eine Häufung wahr. Ein anderes Verhalten der Stadionbesuchenden lässt sich in unseren Augen jedoch nicht feststellen. Ein FCA-Heimspiel ist nach wie vor eine sichere Großveranstaltung. Lediglich die teils massive Polizeipräsenz im Heimbereich hat sich als entscheidender Parameter im Vergleich zu den Vorjahren geändert.  Erste Schritte zur Deeskalation Auch zwischen Ordnungsbehörden der Stadt Augsburg und FCA-Fans ist ein Spannungsverhältnis spürbar. Kürzlich eingesetzte restriktive Maßnahmen wie Betretungsverbote und Meldeauflagen tragen hierzu merklich bei. Zeitgleich gibt es jedoch auch positive Entwicklungen, die einen ersten Teil beitragen können, die aktuell angespannte Situation zu deeskalieren. Seit dem ersten Spieltag der Saison 2022/23 bestehen Auflagen der Stadt Augsburg zur Durchführung von Choreografien im Schwabenstadion, die faktisch einem Choreoverbot gleichkommen. Durch Gespräche von Vertretern des UBT e.V. und verantwortlichen Personen der Stadt gelang es, unbürokratische und zielführende Lösungen zu finden. Diese ermöglichen es fortan, wieder optische Höhepunkte auf der Ulrich-Biesinger-Tribüne zu setzen. Selbstverständnis unserer Tribüne Wir wollen dieses positive Signal zur Entspannung aufnehmen und auch unseren Teil dazu beitragen das selbstverwaltete und verantwortliche Miteinander der Fans auf und um ihre Tribüne weiter zu stärken. Bereits vor einiger Zeit entstand aus engagierten Mitgliedern des UBT e.V. heraus eine Arbeitsgruppe, die sich mit einem Konzept zur Stärkung unseres Tribünenselbstverständnisses auseinandersetzte. Zielsetzung muss für uns alle sein, dass jede und jeder ihren und seinen Teil zu einer möglichst konfliktarmen und geeinten Tribüne beitragen kann. Ab dem kommenden Heimspiel gegen Köln werden wir euch hinter der UBT an einem Infostand zum Mitmachen einladen. Bringt euch, eure Ideen und Wünsche ein. Unser Vorhaben zielt mitunter auch darauf ab, die in letzter Zeit an uns herangetragenen Konflikte auf der UBT zu minimieren und Dialoge dort zu führen, wo zuletzt Unzufriedenheit herrschte. Ulrich-Biesinger-Tribüne e.V.

Fanprojektarbeit ist Vertrauensarbeit

Wie in jeder Sozialarbeit ist auch für die Fanprojektmitarbeitenden in Augsburg Vertrauen die notwendige Basis ihres Agierens. Eben dies wird nach einem Urteil aus Karlsruhe auf eine harte Probe gestellt. Seit 2007 begleitet das sozialpädagogische Fanprojekt in Augsburg junge FCA-Fans und ist damit wichtiger Teil unserer Tribüne. Die Arbeit der Fanprojekte, die mittlerweile an beinahe jedem Fußballstandort der ersten Ligen agieren, ist im Achten Sozialgesetzbuch (SGB VIII) und dort in den §§ 11, 13 verortet. Fanprojekte leisten Jugendarbeit bzw. Jugendsozialarbeit, kommen somit einem staatlichen Auftrag nach. Gewaltpräventive, demokratiebildende und integrative Arbeit sind die Steckenpferde, die im Fall von Augsburg u.a. durch den Freistaat und die Stadt mitfinanziert werden. Diese Arbeit ist nur möglich ob eines über Jahre hinweg aufgebauten Vertrauensverhältnisses. Die Grundlage dafür, dass das Fanprojekt rund um die Ulrich-Biesinger-Tribüne agieren kann und die sozialpädagogischen Angebote von jungen Fans angenommen werden. Am 15.03.2024 erhielten drei Mitarbeitende des Fanprojekts Karlsruhe einen Strafbefehl über 120 Tagessätze und gelten somit als vorbestraft. Gerade in sozialpädagogischen Berufsfeldern stellt dies für die meisten Arbeitgebenden ein Ausschlusskriterium dar. Wie kam es dazu? Nach einer Choreografie der KSC-Fans kam es durch eingesetzte Pyrotechnik zu verletzten Fans. Das Fanprojekt Karlsruhe kam im Nachgang seinem Job nach und vermittelte in der Kommunikation zwischen beteiligten und betroffenen Fans. Dies wurde ihnen nun zum Verhängnis. Durch die vermittelnde Kommunikation vermutete die Staatsanwaltschaft Karlsruhe ein Mehrwissen zu Namen von tatbeteiligten Fans und lud die Mitarbeitenden vor. Diese kamen – trotz Androhung von Beugehaft – der Aufforderung nicht nach. In Folge machte die Staatsanwaltschaft Karlsruhe aus potenziellen Zeugen Täter und leitete Strafverfahren gegen die drei ein, was schlussendlich zu einer Aburteilung in Form der Strafbefehle führte. Mitarbeitende in Fanprojekten unterliegen zwar dem § 203 StGB und haben zu im beruflichen Kontext erlangtem Wissen über Privatgeheimnisse zu schweigen, aber sie haben kein Zeugnisverweigerungsrecht, wie z.B. Juristen oder Ärzte. Das gefällte Urteil schafft einen Präzedenzfall, der das Potential hat, Fanprojektarbeit in starke Bedrängnis zu bringen und im schlimmsten Fall ihre Arbeitsgrundlage zu zerstören. Vertrauen als notwendige Grundlage für präventive (Jugend-)Sozialarbeit darf nicht eingeschränkt sein. Das Augsburger Fanprojekt leistet seit nunmehr 17 Jahren wertvolle Arbeit. Sei es antirassistische und demokratiefördernde Grundlagenarbeit wie z.B. mit der Copa Augusta Antiracista, sei es als Vermittler zwischen Interessensgruppen, sei es als beratende und objektive Stimme der Vernunft oder sei es auch nur mal im persönlichen Gespräch bei beruflichen oder privaten Problemen. All dies und viel mehr basiert auf dem Wissen vieler Fans, sich auf die Mitarbeitenden des Fanprojekts verlassen zu können. Doch genau diese Gewissheit könnte nun in Frage gestellt werden. Nicht weil den (Sozial-)Pädagogen an sich misstraut wird, sondern weil die ihnen und ihrer Arbeit zugrundeliegenden rechtlichen Rahmenbedingungen nicht passen. Fanprojektarbeit hat einen staatlichen Auftrag. Umso perfider wäre es, wenn eben dieser Staat die wichtige Arbeit künftig zunichtemachen würde. Erarbeitetes Vertrauen darf nicht durch drohende Damoklesschwerter von Staatsanwaltschaften in Frage gestellt werden, denn sonst fällt eine wichtige Stütze in der präventiven Jugend(sozial)arbeit weg. Mitarbeitende in Fanprojekten brauchen ein Zeugnisverweigerungsrecht! Ulrich-Biesinger-Tribüne e.V.

Stellungnahme UBT e.V. zum Spruchband “Bullenschweine raus aus den Stadien!”

Zum Heimspiel gegen den FC Bayern war in den letzten 15 Spielminuten ein Spruchband in der Heimkurve zu sehen, das im Nachgang durch die Geschäftsführung des FC Augsburg und die Deutsche Polizeigewerkschaft via Pressemitteilungen thematisiert wurde. Auch wir äußern uns nun, wollen die Debatte jedoch sachlich führen und dabei relevante Hintergründe nicht außer Acht lassen. Die Ausdrucksform einer Kurve ist derber. Gesänge und Spruchbänder bieten nicht die ausführlichen Möglichkeiten eines Gesprächs oder einer Stellungnahme. So wird die Liebe zum eigenen Verein, Abneigung gegenüber dem Gegner oder Kritik in einer kurzen, prägnanten und dadurch oft zugespitzten Weise artikuliert. Dies trifft auch auf das Spruchband „Bullenschweine raus aus den Stadien“ zu. Anders als beim Heimspiel gegen Frankfurt vor zwei Monaten sorgt der gleiche Wortlaut nun jedoch für öffentliche Erregung. Dies bietet uns als Sprachorgan der Ulrich-Biesinger-Tribüne den Anlass, auf Entwicklungen einzugehen, die bereits seit längerem die Gemüter der Kurve erregen. Selbstregulierung funktioniert In Augsburg besteht seit vielen Jahren der Konsens einer polizeifreien Heimkurve. Dieses Einvernehmen wurde von FCA-Vertretenden, Fans und auch von der Augsburger Polizei getragen. Während dieser Zeit waren die Tribüne und ihre Freiflächen jedoch kein rechtsfreier Raum. Vergehen wurden und werden durch Behörden, Ämter und Vereinsführung geahndet. Vielmehr wurde die polizeifreie UBT von allen beteiligten Akteuren einerseits als funktionierendes Werkzeug für einen entspannten Ablauf begriffen. Andererseits wurde die UBT auch als Freiraum der Fans verstanden, der zeitgleich entsprechende Verantwortlichkeiten mit sich bringt. Probleme wurden selbstregulierend, kooperativ und kommunikativ durch den Ordnungsdienst, Fan-, Sicherheitsbeauftragte und die Fans selbst gelöst. Ein Einschreiten oder Hinzuziehen von Polizeikräften waren selten notwendig. Das Gelingen dieses Erfolgsrezepts zeigte sich über etliche Jahre bei den FCA-Heimspielen. Es kam kaum zu nennenswerten Vorfällen oder Straftaten und so dürften verantwortliche Personen von ähnlich gut besuchten Großveranstaltungen neidisch ins Schwabenstadion schielen.Das Ergebnis eines entspannten und stressfreien Stadionbesuchs stellte einen Mehrgewinn für alle Beteiligten dar. Einseitige Aufkündigung Bereits in der Rückrunde der abgelaufenen Saison zeigte sich außerhalb des Stadions ein immer größeres Polizeiaufgebot. Mit Beginn dieser Saison kündigte die Augsburger Polizei den über Jahre bestehenden Konsens einseitig und ohne Ankündigung auf. Seither zeigt sich den Fans hinter ihrer Tribüne ein Bild, das viele von Heimspielen nicht kennen. Eine Vielzahl an Einsatzkräften hält sich an neuralgischen Punkten rund um die Tribüne und am Fancorner auf, einem Treffpunkt für die Fanszene im Stadion. Diese Dauerpräsenz ist nicht nur nicht förderlich für einen entspannten Stadionbesuch, sowohl für Fans als auch für die Polizei selbst, sondern die Wirkung von martialisch aussehenden Einsatztruppen erzeugt ein Gefühl der Unsicherheit. Ursachenforschung und Auswirkungen Die Gründe für die Aufkündigung des Konsenses sind unklar. Der Einsatz von Pyrotechnik als Stilmittel der Fankurve auch bei Heimspielen scheint es nicht zu sein. Dieser Eindruck entstand aus Gesprächen der Augsburger Polizei mit Vereinsvertretenden. Hier schien jedoch eine gesteigerte Anzahl von Vorkommnissen außerhalb des Stadions durch die Polizei benannt worden zu sein.Ein kausaler Zusammenhang zwischen vermeintlichen Vorkommnissen außerhalb des Stadions und der enormen Polizeipräsenz im Stadion erschließt sich dabei nicht. Vielmehr ist eine bundesweite Entwicklung zu beobachten, bei der er es zu immer schwerwiegenderen Vorfällen zwischen Polizeikräften und Fußballfans in Stadien kommt. Eine Entwicklung, die wir bereits aus der Zeit vor der WM 2006 in Deutschland kennen und die auch jetzt – mit Blick auf die bevorstehende EM – nicht zusammenhanglos scheint. Ebenso nicht unbedeutend erscheint der Wechsel in der zuständigen Einsatzleitung. Während unter Vorgänger Kühnel bis vor einem Jahr die für alle Beteiligten positiven Zustände herrschten, änderte sich dies durch den personellen Wechsel hin zu Herrn Stangl. Waren Vorfälle im Stadionbereich in der Vergangenheit kaum existent, hat sich dies in den letzten Monaten gewandelt. Eine Vielzahl an Spielen der Hinrunde war von Komplikationen im Heimbereich geprägt, die die Ulrich-Biesinger-Tribüne bis dato nie erlebte. Den bedenklichen Höhepunkt stellte das Heimspiel gegen Leverkusen dar. Die Schuld bei einer Partei allein zu suchen, wäre falsch. Im Vergleich zu den Vorjahren hat sich rund um die UBT jedoch nur ein Parameter geändert – die Dauerpräsenz der Polizei. Das oftmals provokante und martialische, selten kommunikative Auftreten ist für viele Fans ein unerträglicher Zustand geworden. Dies kanalisierte sich erneut durch ein Spruchband, über dessen Wortwahl öffentlich diskutiert werden darf, über die Auslöser ist eine Diskussion längst überfällig. Win-win statt lose-lose Die FCA-Fanszene zeichnet sich durch ein hohes Maß an Eigenverantwortung und Selbstregulation aus. Dies zeigte sich exemplarisch wieder bei einem Notarzteinsatz auf der Tribüne kurz vor Beginn des Heimspiels gegen den FC Bayern. Doch auch die seit Jahren eigenverantwortlich organisierten Sonderzüge, regelmäßige Tribünentreffs, Eigenverwaltung des Fancorners im Stadion, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Fanbetreuung und Ordnungsdienst bestätigen dies. Der Stadionbesuch ist sicher und kann es auch wieder werden, einzig das unverständliche Agieren der neuen Augsburger Einsatzleitung bringt einen Unsicherheitsfaktor für alle Beteiligten ins Spiel. Eine neue Definition lang eingespielter Mechanismen braucht es nicht, das Rezept zum Erfolg ist bereits vorhanden. Der Stadionbesuch muss wieder zu einem entspannten für alle Beteiligten werden und von selbst erarbeitenden Freiräumen geprägt sein. Dies ist sicherlich ebenfalls ein Anliegen der Augsburger Einsatzleitung rund um Herrn Stangl. Ulrich-Biesinger-Tribüne e.V.

Ruhe in Frieden, Edde!

Wir trauern um unseren Freund Edde. Edde war langjähriger FCA-Fan und Mitbegründer der Gruppe „Jubelperser“. Als erster hauptamtlicher Fanbeauftragter in Augsburg war er nicht nur zwischen 2011 und 2016 uns Fans ein vertrauensvoller Ratgeber. Der Dialog zwischen allen Menschen die Teil des Vereins sind, war sein großes Anliegen. Mit diesem unermüdlichen Idealismus verkörperte er den Zusammenhalt und das Lebensgefühl FCA-Familie wie kein Zweiter. 2017 legte Edde mit den Grundstein zur Gründung der Solidargemeinschaft Rot-Grün-Weiße Hilfe Augsburg e.V. Dieser stand er seither als erster Vorsitzende vor. Um allen FCA-Fans die Möglichkeit zu geben sich von Edde zu verabschieden, wird am Samstag beim Heimspiel gegen Leverkusen vor dem O-Block von den Jubelpersern eine Gedenkstätte eingerichtet. Zusätzlich wird die Ulrich-Biesinger-Tribüne zu Beginn der zweiten Halbzeit Edde gedenken.Ulrich-Biesinger-Tribüne e.V.

Rückblick Jahreshauptversammlung FC Augsburg e.V. 2023

Am Dienstag, den 05.12.2023, fand im Schwabenstadion die diesjährige JHV des FC Augsburg statt. Nachdem in den letzten Jahren durch eine Vielzahl von Mitgliedern eine fehlende Mitbestimmung bemängelt wurde, herrschte in diesem Jahr ein konstruktiveres und kritisches Miteinander. Nach den obligatorischen Rückblicken und der Darstellung der wirtschaftlichen Situation standen noch drei Anträge auf der Agenda.  Satzungsänderung In einem einjährigen Prozess entstand zwischen dem Ulrich-Biesinger-Tribüne e.V. und Gremienvertretenden ein Satzungsänderungsvorschlag, der den Mitgliedern an diesem Abend zur Abstimmung gestellt wurde. Mit einem Ergebnis von 99 % wurde dieser bestätigt. Wir sind froh, dass die modernisierte Satzung und der Antrag zur neuen Beitragsordnung auf eine so große Zustimmung innerhalb der Mitgliedschaft stießen. Stillstand heißt jedoch Rückschritt und so muss es auch künftig Anspruch der Mitgliedschaft sein ihren Verein weiterzuentwickeln. Wahlrecht Vorstand Ein weiterer Antrag, eingebracht von zwei FCA-Mitgliedern, forderte ein direktes Wahlrecht der Mitgliederversammlung bei den Wahlen der Vorstände. Dieser Antrag erhielt rund 40 % Zustimmung und verfehlte somit eine Mehrheit, thematisierte aber die wichtige Frage der Mitgliederpartizipation. Investoreneinstieg bei der DFL Der Ulrich-Biesinger-Tribüne e.V. brachte – als Mitglied des FC Augsburg – einen Antrag ein, der sich gegen den Investoreneinstieg bei der DFL richtete. Die Argumente können auf folgenden Seiten nachgelesen werden:
DFL-Investor 2.0 – Gegen Erlössteigerung um jeden Preis!
Ein Mitglied des UBT e.V. Vorstands stellte die Beweggründe hinter dem Dringlichkeitsantrag auf dem Podium ausführlich vor. Nach einem konstruktiven Austausch von Argumenten wurde ein Meinungsbild innerhalb der Mitgliedschaft eingeholt. Das Abstimmungsverhalten des Antrags, ob die Mitgliedschaft einen Investoreneinstieg bei den Vermarktungsrechten der DFL ablehnt, ergab ein deutliches Stimmungsbild: 56,9 % (329 Stimmen) der anwesenden Mitglieder sprachen sich klar gegen die Beteiligung eines Investors aus, lediglich 6,9 % (40 Stimmen) votierten dafür. 210 stimmberechtige Mitglieder enthielten sich, darunter nahezu geschlossen sämtliche Gremienvertreter, das Trainer- und Betreuerteam, Nachwuchsspieler und -spielerinnen sowie Geschäftsstellenmitarbeitende. Die Unentschlossenheit aller derer, die unseren FCA in offizieller Funktion leiten und nach außen vertreten zeigt die Komplexität der Thematik. Aus dem eindeutigen Votum gegen den Investoreneinstieg resultiert eine klar ablehnende Haltung der Mitglieder gegenüber dem Investoreneinstieg. Wir sind uns sicher, dass Geschäftsführer Michael Ströll als auch Präsident Maxe Krapf im Sinne der Mitglieder handeln werden. Abschließend wollen wir noch ein Prozedere hinterfragen, das seit einigen Jahren Usus auf Mitgliederversammlungen des FCA ist. Es freut uns zu sehen, dass sowohl Mitarbeiter, stimmberechtigte Nachwuchsspieler, die Frauenmannschaften, sowie die Profimannschaft inkl. Trainerteam den Mitgliederversammlungen jährlich in geschlossener Anwesenheit beiwohnen. Dies ist ein Zeichen der Identifikation mit ihrem Verein. Zeitgleich ist ihr Verein ebenso ihr Arbeitgeber. Hieraus kann sich ein Interessenskonflikt ergeben. Jährlich ist eine nahezu 100 %ige Geschlossenheit im Abstimmungsverhalten des benannten Personenkreises zu beobachten. Bei einer Anzahl im dreistelligen Bereich könnten Abstimmungen deutlich beeinflusst werden.  Auf Augsburg! Ulrich-Biesinger-Tribüne e.V.

Halle für Choreografien gesucht

Servus FCA-Fans, um weiterhin große Choreografien fertigzustellen sind wir auf eure Hilfe angewiesen: Wir suchen eine Halle, in der wir dauerhaft (oder auch nur temporär) Arbeiten an Choreografien durchführen können. Anforderungen an die Halle sind:- min. 200m² Fläche- Lage in Augsburg oder Umgebung- im Idealfall sanitäre Einrichtungen / fließend Wasser Falls ihr uns weiterhelfen könnt, meldet euch per E-Mail an kontakt@ultras-augsburg.com